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Crypto Firm Owners Facing 5 Years Prison Due to Tax Evasion

Die Inhaber eines Kryptowährungsunternehmens, das rund 24 Millionen Dollar von mehr als 13.000 Anlegern eingenommen hat, haben sich der Steuerhinterziehung schuldig bekannt. „Diese krypto-affinen Angeklagten haben eine aufstrebende Technologie ausgenutzt, ihre Anleger belogen, die Erlöse eingesteckt und die Einkünfte vor dem IRS versteckt“, sagte der amtierende US-Staatsanwalt Chad Meacham.

Gründern des Krypto-Unternehmens drohen bis zu fünf Jahre Haft

Das US-Justizministerium (DOJ) gab am Dienstag bekannt, dass die Inhaber eines Kryptowährungsunternehmens sich der Steuerhinterziehung schuldig bekannt haben.

Die Bitqyck-Gründer Bruce Bise und Samuel Mendez wurden im August wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Bise bekannte sich am 9. September schuldig, Mendez am Dienstagmorgen. Unter Berufung auf die Gerichtsunterlagen führte das DOJ aus:

Herr Bise und Herr Mendez gaben zu, dass Bitqyck rund 24 Millionen Dollar von mehr als 13.000 Anlegern eingenommen hatte. Statt ihre Versprechen gegenüber diesen Anlegern zu erfüllen, verwendeten die Angeklagten die Gelder von Bitqyck für persönliche Ausgaben, darunter Kasinobesuche, Autos, luxuriöse Wohnungseinrichtung, Kunst und Miete.

„Diese krypto-affinen Angeklagten haben eine aufstrebende Technologie ausgenutzt, ihre Anleger belogen, die Erlöse eingesteckt und die Einkünfte vor dem IRS versteckt“, beschrieb der amtierende US-Staatsanwalt Chad Meacham.

Das Duo bewarb die unternehmenseigene Kryptowährung Bitqy „als eine Möglichkeit für diejenigen, die bei Bitcoin zu kurz gekommen sind, reich zu werden“, so das DOJ, und fügte hinzu, dass sie ihr Initial Coin Offering (ICO) im Jahr 2016 durchgeführt hätten.

Ein auf der Bitqyck-Website veröffentlichtes Whitepaper versprach den Anlegern, dass jeder Bitqy-Token mit 1/10 einer Aktie der Bitqyck-Stammaktie verbunden sei. Bise und Mendez gaben jedoch zu, dass sie niemals tatsächlich Aktien an die Token-Inhaber verteilt noch die Aktien in den Ethereum Smart Contract eingebettet hätten.

Etwa neun Monate nach dem Start von Bitqy begannen Bise und Mendez mit der Vermarktung eines weiteren Tokens, Bitqym. Sie behaupteten, dass der Kauf des Tokens es Anlegern ermögliche, an „Bitcoin-Mining-Operationen“ teilzunehmen. In Wirklichkeit gab das Duo jedoch zu, dass eine solche Mining-Anlage nie existiert habe.

Darüber hinaus erklärten Bise und Mendez dem IRS in den Jahren 2016 und 2017 zu geringe Einkünfte. Im Jahr 2018 reichte Bitqyck trotz Nettoeinnahmen von mehr als 3,5 Millionen Dollar von Anlegern überhaupt keine Unternehmenssteuererklärung ein. „Der gesamte Steuerausfall gegenüber der US-Regierung, gesamtschuldnerisch zwischen Herrn Bise und Herrn Mendez, beträgt mehr als 1,6 Millionen Dollar“, teilte das Justizministerium mit.

Das DOJ erklärte:

Beiden Männern drohen nun bis zu fünf Jahre Bundeshaft.

Bitqyck hat sich zudem mit der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC geeinigt. Das Unternehmen „stimmte zu, eine Strafe von 8,3 Millionen Dollar zu zahlen, um Vorwürfe beizulegen, dass es Anleger betrogen und eine nicht registrierte digitale Asset-Börse betrieben habe.“ Das DOJ fügte hinzu, dass Bise und Mendez im Rahmen dieser Einigung „zugestimmt haben, jeweils Gewinnherausgabe und Strafen in Höhe von 890.254 Dollar bzw. 850.022 Dollar zu zahlen.“

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