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Was ist Litecoin & wie funktioniert es?

Was ist Litecoin?

Litecoin ist eine Peer-to-Peer-Kryptowährung, die schnelle Zahlungen zu minimalen Kosten zwischen Personen oder Institutionen weltweit ermöglichen soll. Litecoin ist wahrscheinlich am bekanntesten dafür, einen ähnlichen mathematischen Code wie Bitcoin zu verwenden, jedoch mit der vierfachen Menge und der vierfachen Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Charlie Lee, ein ehemaliger Google-Mitarbeiter und Engineering Director bei Coinbase, veröffentlichte Litecoin im Jahr 2011. Zum Vergleich: Bitcoin wurde 2009 von einer unbekannten Person oder Gruppe namens Satoshi Nakamoto erschaffen.

Lee entwarf Litecoin als Ergänzung zur ursprünglichen Kryptowährung, nicht als Ersatz oder gar als Konkurrenten. Deshalb wird es manchmal als „Bitcoins kleiner Bruder“ bezeichnet. Lee hat gesagt, er wollte das „Silber“ zu Bitcoins „Gold“ erschaffen.

Da Litecoin Blöcke in 2,5 Minuten erstellen kann (im Gegensatz zu Bitcoins 10 Minuten), ist auch die Transaktionszeit schneller. Daher wird Litecoin oft als eine „leichtere“, schnellere Version von Bitcoin angesehen.

Wofür wird Litecoin verwendet?

Litecoin vermarktet sich selbst als eine „Kryptowährung für Zahlungen – basierend auf blockchain-Technologie.“ Der Hauptfokus liegt darin, als Medium für die Abwicklung von Zahlungen ohne eine Bank oder einen anderen Drittanbieter zu dienen.

Litecoin verwendet eine sehr ähnliche Technologie wie Bitcoin, jedoch mit der Fähigkeit, Transaktionen schneller als Bitcoin durchzuführen. Wie viel schneller?

Laut Litecoin dauert es zweieinhalb Minuten, um einen „Block zu verarbeiten“, im Vergleich zu zehn Minuten bei Bitcoin, was die Währung viermal schneller als Bitcoin macht. Der Kompromiss besteht darin, dass eine in Litecoin durchgeführte Transaktion möglicherweise nicht so sicher ist wie eine in Bitcoin durchgeführte Transaktion.

Aber natürlich sind viele Menschen an Litecoin als potenzielle langfristige Anlage interessiert, nicht nur als Mittel zur Abwicklung von Transaktionen. Ähnlich wie beim Kauf jeder anderen Währung besteht die Hoffnung, dass die neue Währung im Vergleich zur Basiswährung an Wert gewinnt.

Daher spekulieren viele Anleger, die sich für eine Kryptowährung wie Litecoin interessieren, im Allgemeinen darauf, dass die Währung im Laufe der Zeit relativen Wohlstand aufbaut. Allerdings gibt es bei spekulativen Anlagen wie Währungen immer Risiken.

Wie funktioniert Litecoin?

Um zu verstehen, wie Litecoin funktioniert, ist es gut, zunächst ein grundlegendes Verständnis der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie zu haben. Bei einer Blockchain werden Informationen in einem Block codiert und gespeichert, und jeder aneinandergereihte Block bildet eine Kette. Diese Informationskette fungiert als Transaktions-Ledger von Litecoin.

Bei Litecoin werden Miner mit 25 neuen Litecoins pro gemintem Block belohnt, ein Betrag, der sich etwa alle vier Jahre (alle 840.000 Blöcke) halbiert.

Litecoin hat eine Obergrenze von insgesamt 84 Millionen Litecoins – viermal so viele Einheiten wie Bitcoin. Ähnlich wie bei Bitcoin hat Lee Litecoin so konzipiert, dass der Großteil der Coins in den ersten zwei Jahrzehnten gemint wird. Zum Zeitpunkt dieses Beitrags gibt es über 63 Millionen Litecoins.

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