Cryptocoins

Was ist Bitcoin?

Bitcoin ist die älteste und bekannteste Kryptowährung der Welt, die seit 2009 ununterbrochen läuft und allgemein als “BTC” abgekürzt wird. Satoshi Nakamoto veröffentlichte das ursprüngliche Bitcoin-Whitepaper im Jahr 2008 und arbeitete an der ursprünglichen Bitcoin-Software, die 2009 veröffentlicht wurde.

Im Gegensatz zu staatlich herausgegebenen Währungen wird Bitcoin von einer dezentralen Instanz betrieben. Es ist ein Peer-to-Peer-Cash-Protokoll, das für den Betrieb ohne zentrale Instanzen wie Regierungen und Banken entwickelt wurde. Die Open-Source-Natur von Bitcoin stellt sicher, dass alle Transaktionen sowie die Ausgabe von Bitcoins kollektiv durch geniale Mathematik, Kryptographie und Netzwerkteilnehmer, sogenannte Miner, gesichert werden. Ein solches Design macht es zum anspruchsvollsten, zugänglichsten und transparentesten Geld.

Die Miner können als die dezentrale Instanz angesehen werden, die die Glaubwürdigkeit des Bitcoin-Netzwerks durchsetzt. Neue Bitcoins werden mit einer festen, aber periodisch sinkenden Rate an die Miner ausgegeben. Insgesamt können nur 21 Millionen Bitcoins gemined werden. Bis Juni 2021 gab es über 18 Millionen existierende Bitcoins und weniger als 3 Millionen Bitcoins, die noch gemined werden müssen.3

Auf diese Weise funktioniert Bitcoin anders als Fiat-Währungen. In zentralisierten Bankensystemen wird die Währung in einer Rate ausgegeben, die dem Wachstum der Güter entspricht; dieses System soll die Preisstabilität wahren. Ein dezentrales System wie Bitcoin legt die Ausgaberate im Voraus und gemäß einem Algorithmus fest.

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Bitcoin-Mining

Das Bitcoin-System ist eine Ansammlung von Computern (bezeichnet als “Nodes” oder “Miner”), die alle den Code von Bitcoin ausführen und dessen Blockchain speichern. Dies macht es möglich, die Geschichte von Bitcoins zurückzuverfolgen, um zu verhindern, dass Menschen Coins ausgeben, die sie nicht besitzen, Kopien erstellen oder Transaktionen rückgängig machen.

Risiken von Bitcoin-Investitionen

Regulatorisches Risiko

Bitcoin ist eine Konkurrenz zu staatlichen Zentralwährungen und kann für Schwarzmarktgeschäfte, Geldwäsche, illegale Aktivitäten oder Steuerhinterziehung genutzt werden. Daher könnten Regierungen versuchen, die Nutzung und den Verkauf von Bitcoin zu regulieren, einzuschränken oder zu verbieten (einige haben dies bereits getan). Andere arbeiten an verschiedenen Regeln.

Das Fehlen einheitlicher Regelungen für Bitcoin (und andere virtuelle Währungen) wirft Fragen hinsichtlich ihrer Langlebigkeit, Liquidität und Universalität auf.

Sicherheitsrisiko

Bitcoin-Exchanges sind vollständig digital und wie jedes virtuelle System dem Risiko von Hackern, Malware und Betriebsstörungen ausgesetzt. Wenn ein Dieb Zugriff auf die Festplatte eines Bitcoin-Besitzers erhält und dessen privaten Verschlüsselungsschlüssel (private key) stiehlt, könnte er die gestohlenen Bitcoins auf ein anderes Konto übertragen.

Versicherungsrisiko

Bitcoin-Exchanges und -Konten sind nicht durch staatliche oder bundesstaatliche Programme versichert.

Betrugsrisiko

Während Bitcoin die Verschlüsselung mit privaten Schlüsseln (private key) nutzt, um Eigentümer zu verifizieren und Transaktionen zu registrieren, versuchen Betrüger und Scammer möglicherweise, gefälschte Bitcoins zu verkaufen.

Marktrisiko

Wie bei jeder Investition können die Bitcoin-Werte schwanken. In der Tat hat der Wert der Währung in ihrer kurzen Existenz wilde Preisschwankungen erlebt. Aufgrund des hohen Kauf- und Verkaufsvolumens an den Exchanges reagiert sie sehr empfindlich auf alle berichtenswerten Ereignisse.

Bild stammt von Pixabay.

Der auf dieser Website bereitgestellte Inhalt dient ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Er stellt keine Finanzberatung dar und alle Investitionen beinhalten ein erhebliches Risiko, einschließlich des potenziellen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Sie werden dringend dazu ermutigt, eigene umfassende Recherchen durchzuführen und vor jeder Investitionsentscheidung mit einem qualifizierten Finanzfachmann zu konsultieren.