Senator Elizabeth Warren hat den CLARITY Act in seiner aktuellen Form abgelehnt und auf ungelöste Bedenken hinsichtlich Korruption, Verbraucherschutz, nationale Sicherheit und finanzielle Stabilität hingewiesen. Laut Warren benötigt die US-Kryptobranche ein klares regulatorisches Rahmenwerk, aber der derzeitige Vorschlag schützt Anleger oder das breitere Finanzsystem nicht ausreichend.
Regulierungsbedenken
Warren hat mehrere Bereiche identifiziert, in denen sie der Meinung ist, dass die Gesetzgebung unzureichend ist, einschließlich Schutzmaßnahmen gegen politische Korruption, Verbraucherschutz und Maßnahmen, die darauf abzielen, nationale Sicherheits- und Wirtschaftsrisiken zu begrenzen. Der Gesetzesentwurf zielt darauf ab, eine klarere bundesweite Aufsicht über die Ausgabe digitaler Vermögenswerte, Handelsplattformen und andere Marktteilnehmer zu etablieren.
Gesetzgebungsprognose
Die Aussichten auf eine sofortige Senatsabstimmung haben nachgelassen, da der Mehrheitsführer John Thune keine Klage auf Einleitung des Verfahrens zum Gesetzesentwurf eingereicht hat. Händler auf Vorhersagemärkten sind zunehmend skeptisch, ob der Kongress die Gesetzgebung in diesem Jahr genehmigen wird, wobei Polymarket die Wahrscheinlichkeit, dass der CLARITY Act 2026 in Kraft tritt, auf etwa 17% schätzt. Warrens Opposition verschärft die Herausforderung für die Senatsführer, die die demokratische Unterstützung benötigen, um die 60-Stimmen-Schwelle der Kammer zu überwinden.



