Plan B's Giacomo Zucco stellt fest, dass der frühe Erfolg von Bitcoin heute nicht mehr wiederholbar ist. Dies kommt nach dem gescheiterten BIP-110-Soft-Fork, der darauf abzielte, die Speicherung nicht-finanzieller Daten auf Bitcoin einzuschränken. Der Fork, der von nur 2,53% der geminten Blöcke unterstützt wurde, führte zu einer kurzen Chain-Split vor seiner Aufgabe. Zucco betrachtet dies als 'Bildungsereignis', das die Herausforderungen bei der Einführung einer Kryptowährung in der heutigen Umgebung unterstreicht.
BIP-110-Misserfolg
Laut Zucco werden sogar ehrliche Versuche, eine Kryptowährung zu starten, durch Hindernisse behindert, die Bitcoin in seinen frühen Tagen vermieden hat. Er nennt Beispiele von Akteuren, die frühzeitig Zugang zu spezieller Mining-Hardware suchen, trotz der Bemühungen der Entwickler, eine gleichmäßige Token-Verteilung zu gewährleisten.
Zentralisierungsbedenken
Zucco verweist auch auf den versuchten Überlebenskampf der BIP-110-Kette, bei dem der Entwickler Luke Dashjr versuchte, einen neuen Proof-of-Work-Algorithmus zufällig auszuwählen. Die Teilnehmer minierten jedoch zusätzliche Testblöcke, um das Ergebnis zu manipulieren, was zu einem stark zentralisierten Prozess führte.
Governance und Dringlichkeit
Zucco ist der Meinung, dass Diskussionen über Spam und Governance gültig sind, argumentiert jedoch, dass die Dringlichkeit um BIP-110 fehl am Platz war. Er kritisiert das Argument, dass der Vorschlag notwendig war, um die Kodierung von illegalen Inhalten auf der Blockchain zu verhindern, und stellt fest, dass es eine falsche Dringlichkeit geschaffen hat.
Nachwirkungen
Nach dem Scheitern des Forks verlor Dashjr seine Position als BIP-Editor aufgrund eines Interessenkonflikts. Zucco, der den Fork ablehnte, bezeichnete diese Entscheidung als 'unangebracht' und eine Form der 'Vergeltung', die Zentralisierungsvorwürfe schürt.



