Coinbase hat derivatenhandel für professionelle Investoren im Vereinigten Königreich gestartet und bietet über 170 Verträge über Krypto, Rohstoffe, Aktien und Devisen mit einem Hebel von bis zu 50 Mal an. Die Plattform umfasst drei Vertragstypen: Perpetuals, terminierte Futures und Krypto-Optionen. Perpetuals haben kein Verfallsdatum, werden rund um die Uhr gehandelt und bieten bis zu 50x Hebel, während terminierte Futures an festen Daten abgerechnet werden und bei 20x Hebel gedeckelt sind.
Handelsdetails
Laut dem Vice President für das Vereinigte Königreich und internationale Märkte, Keith Grose, wird der Rollout schrittweise erfolgen, wobei der Zugang für Investoren zur Verfügung steht, die als professionelle Kunden eingestuft sind. Die Financial Conduct Authority hat den Verkauf von Krypto-Derivaten an britische Einzelanleger seit 2021 verboten.
Regulierungsrahmen
Der Start ist durch die Investitionsdienstleistungs-Ermächtigung, oder MiFID-Lizenz, möglich, die Coinbase am 7. Juli von der FCA erhalten hat. Diese Lizenz ermöglicht es Coinbase, Instrumente über Krypto hinaus anzubieten. Das Unternehmen hat bereits Krypto-Futures in 26 europäische Länder im März unter MiFID II mit einem Hebel von bis zu 10 Mal ausgeweitet.
Marktkontext
Der Derivate-Start von Coinbase ist Teil seiner "Everything Exchange"-Strategie, die darauf abzielt, Krypto, Aktien, Derivate und Vorhersagemärkte in eine App zu integrieren. Das Unternehmen weist darauf hin, dass das globale Krypto-Derivate-Volumen erheblich höher ist als die Spotmärkte, wodurch professionelle Händler auf unregulierte Plattformen angewiesen sind.



