Ein Bundesrichter hat den zivilen Anklageprozess der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) gegen Gannon Ken Van Dyke, einen US-Army-Spezialeinsatzkräften-Major, eingestellt. Van Dyke wird vorgeworfen, mit klassifiziertem Informationen mehr als 400.000 US-Dollar durch Polymarket-Kontrakte verdient, die an der Entfernung von Nicolás Maduro verbunden sind. Der zivilen Verfahren bleibt eingestellt, während das Justizministerium sein kriminelles Verfahren gegen denselben Vorwurf verfolgt.
Hintergrundinformationen
Die Regulierungsbehörde fordert Entschädigung, Rückgewinnung, zivile Bußgelder, dauerhafte Handelsbeschränkungen und ein Verbot weiterer Verstöße gegen den Commodity Exchange Act. Van Dyke soll eine Polymarket-Kontoeinrichtung erstellt und einen virtuellen Privatnetzwerk verwendet, um auf die Plattform zuzugreifen, und hat etwa 33.934 US-Dollar für 13 Handelsoperationen zwischen dem 27. Dezember und dem 2. Januar ausgegeben. Er kaufte mehr als 436.000 Aktien in der Markt für die Entfernung von Nicolás Maduro, bevor US-Streitkräfte den venezolanischen Führer festnahmen, was zu einem Erfolg für ihn führte und ihm etwa 409.881 US-Dollar im Gewinn blieben.
Implikationen des Falls
Der Fall stellt das erste US-Insiderhandelsverfahren gegen eine Vorhersagemarkt dar. Die Verteidiger von Van Dyke behaupten, dass die Behandlung von Polymarkets binären Ereignisverträgen durch die CFTC bei der Zeitpunkt der vorgeworfenen Transaktionen rechtlich unklar sei. Der Streit könnte die Art und Weise beeinflussen, wie die CFTC zukünftige Insiderhandelsfälle gegen Polymarkets, Kalshi und andere eventbezogene Vertragsplattformen behandelt. Eine Entscheidung über die rechtliche Klassifizierung der Verträge könnte weitreichende Auswirkungen auf die Branche haben.



