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Ist der BTC-Preis am Boden? 5 Dinge, die Sie diese Woche bei Bitcoin beachten sollten

Sowohl große als auch kleinere Hodler nutzen die Chance zum Stacken, wie Zahlen zeigen, während On-Chain-Daten darauf hindeuten, dass der Bottom bei $38,000 erreicht ist.

Bitcoin (BTC) startet schwächer in die letzte Februarwoche, zeigt jedoch Anzeichen von Stärke, da ein wichtiges Support-Level hält.

Nach einigen nervösen Tagen an den Makro- und Krypto-Märkten liegt BTC/USD unter $40,000, aber es gibt bereits Anzeichen dafür, dass ein Comeback die Woche in die richtige Richtung einleiten könnte.

Die Situation ist alles andere als einfach – Sorgen über die Inflation, die Geldpolitik der USA und geopolitische Spannungen spielen eine Rolle, und damit auch das Potenzial, dass Aktien weiter leiden.

Weitere Signale der Federal Reserve dürften kurzfristig heiß begehrt sein, da im März die erste Leitzinserhöhung angekündigt und umgesetzt werden soll.

Könnte das alles nur ein Sturm im Wasserglas für Bitcoin sein, das auf technischer Basis stärker denn je ist?

Cointelegraph präsentiert fünf Faktoren, die die Price Action in den kommenden Tagen beeinflussen könnten, während Gewitterwolken über der Weltwirtschaft aufziehen.

Aktien führen düstere Makro-Woche an

Die Hauptstory für Bitcoin-Trader in dieser Woche kommt von außen – die wirtschaftlichen Aussichten nach Covid und die Sorgen über die Beziehungen zu Russland.

Ersteres betrifft die Frage, wie die Fed auf die steigende Inflation reagieren wird, insbesondere, ob ihre angedeuteten Zinserhöhungen wie erwartet im März beginnen werden.

Solche Erhöhungen sind schlechte Nachrichten für boomende Aktien, die dank des riesigen Liquiditätsprogramms der Fed zwei Jahre lang ungezügelte Gewinne verzeichnen konnten, um einem anderen Dämon der Covid-Ära entgegenzuwirken: Lockdowns und beispiellose Kontrollen der wirtschaftlichen Aktivität.

Da das „Easy Money“ bald versiegen wird, könnte allen ein Reality-Check bevorstehen.

Was die Zinserhöhungen betrifft, bergen zu viele und zu schnelle Erhöhungen das Risiko einer Rezession – ein Thema, das bereits diskutiert wird als potenzielles „notwendiges Übel“ für andere Länder –, während ein zu vorsichtiges Vorgehen im Gegenteil die höchste Inflation seit 40 Jahren nicht senken könnte.

Gepaart damit sorgt die Situation mit Russland und seinen angeblichen Plänen für die Ukraine für zusätzliche Verunsicherung am Aktienmarkt.

Rohstoffe wie Öl profitierten hingegen von den Ängsten vor einem offenen Krieg, was sich bisher als unbegründet erwies, da die Diplomatie in dieser Woche mühsam fortgesetzt wird.

Insgesamt ist die kurzfristige Perspektive jedoch von erheblicher Unsicherheit geprägt, während der Optimismus für ein Comeback sowohl von Risiko-Assets wie Krypto als auch von traditionellen Aktien bis Ende 2022 bestehen bleibt.

Die Zahlen lassen sich jedoch nicht leugnen.

„Globale Aktien haben diese Woche aufgrund des erhöhten Russland/Ukraine-Risikos und des Potenzials für kontinuierliche Zinserhöhungen der Fed in diesem Jahr weitere $1.3tn an Marktkapitalisierung verloren“, fasste Marktkommentator Holger Zschaepitz am Sonntag zusammen.

„Letztere dürften das Wachstum stoppen und bis 2023H1 eine Rezession in den USA auslösen. Aktien sind jetzt $114tn wert, was 134% des globalen BIP entspricht.“

S&P 500 1-Tages-Kerzenchart. Quelle: TradingView

Der Handel an der Wall Street beginnt diese Woche aufgrund eines US-Feiertags erst am Dienstag.

BTC-Preis nimmt CME Futures Gap ins Visier

Damit war es in diesem Monat für den durchschnittlichen Bitcoin-Daytrader nicht einfach.

Der Februar bot nur etwa zwei Wochen lang leichte Gewinne, bevor Makro-Einflüsse in der vorletzten Woche der Party ein Ende setzten.

Seitdem hat BTC/USD den Support bei $40,000 verloren und drohte mit einem vollständigen Retracement der in diesem Monat neu gewonnenen Gewinne.

Tatsächlich blieb jedoch die Marke von $38,000 – ein Niveau, das zuvor als essenziell für die Bulls markiert wurde – intakt.

Der Wochenschlusskurs war zwar der niedrigste seit mehreren Wochen, ging jedoch mit einem frischen Ausbruch des Relative Strength Index (RSI) auf dem 4-Stunden-Chart einher – ein klassisches Signal, das kurzfristigen Preiserholungen vorausgeht.

Wie gewohnt kletterte Bitcoin daraufhin leicht nach oben und notierte zum Zeitpunkt des Schreibens bei rund $39,200.

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Wochenenden werden von erfahrenen Tradern bei BTC/USD oft ignoriert, da der Mangel an Volumen jede Bewegung verstärkt. Daher könnte der Dip auf $38,000 selbst eine gewisse Übertreibung der Marktstimmung sein.

Darüber hinaus hat ein Rebound klare Ziele – $40,000 als Support/Resistance Flip, aber auch den CME-Futures-Schlusskurs vom Freitag bei $39,860, der über dem Hauptteil des Dips vom Samstag liegt.

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Bitcoin neigt dazu, diese „Gaps“ im CME-Chart zu schließen, oft innerhalb von Tagen oder sogar Stunden, sobald der Handel der neuen Woche beginnt.

CME Bitcoin Futures 1-Stunden-Kerzenchart. Quelle: TradingView

Wer kauft, während Sie verkaufen?

Während viele ungläubig den Kopf schütteln, dass einige sich jetzt dazu entscheiden, ihre BTC zu verkaufen, nachdem sie monatelang den Downside durchgehalten haben, zeigen die Daten, dass Big Player ein Schnäppchen wittern.

Einige der größten Bitcoin-Wallets da draußen lassen Taten sprechen – und das tun sie das gesamte Jahr 2022 über und sogar schon davor.

Es gibt viele Beispiele, wobei die On-Chain-Monitoring-Ressource BitInfoCharts den „Up-Only“-Trend einer bestimmten Entität zeigt.

Allein am Montag stieg deren Guthaben um 150 BTC, und sie ist nicht allein – andere haben während des lokalen Tiefs an diesem Wochenende Coins aufgesaugt.

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Kleinanleger (Small-volume Holders) sind jedoch nicht zwingend weak hands. Die neuesten Zahlen des On-Chain-Analyseunternehmens Glassnode zeigen, dass die Anzahl der Wallets, die mindestens 0.01 BTC ($393) halten, mit 9.4 Millionen nun auf einem Allzeithoch liegt.

Bitcoin-Adressen mit einem Guthaben von 0.01 BTC oder mehr. Quelle: Glassnode/ Twitter

Der letzte Höchststand war tatsächlich Ende Januar vor Bitcoins letztem Anstieg auf $45,500.

Wie Cointelegraph am Wochenende weiter berichtete, wird das BTC-Angebot insgesamt immer illiquider, wobei der Anteil, der seit mindestens einem Jahr ruht, sich Rekordhöhen nähert.

Coin Days Destroyed deutet auf möglichen Bottom hin

Wer nach Anzeichen sucht, dass $38,000 der lokale Floor war, muss tatsächlich nicht lange suchen.

Danks der On-Chain-Datenanalyse lässt sich nun erkennen, dass langfristige Bitcoin-Investoren am Wochenende ein Verhalten wiederholten, das mit den BTC-Preistiefs (Bottoms) im Juli 2021 und September 2021 einherging.

Der Datensatz erfasst „Coin Days Destroyed“ – die kumulierte Anzahl an Tagen, seit sich jedes BTC an einem bestimmten Tag das letzte Mal bewegt hat.

Am Wochenende kam eine beträchtliche Anzahl „älterer“ Coins in Bewegung, wodurch die größte Anzahl an ruhenden Tagen seit dem Bottom im Juli 2021 unter $30,000 „zerstört“ wurde.

Rein zahlenmäßig war der CDD-Wert der höchste seit Juli 2019 – obwohl dieses Ereignis damals eher ein lokales Top als einen Bottom begleitete.

Bitcoin Coin Days Destroyed (CDD)-Chart. Quelle: CryptoQuant

Das Phänomen wurde vom CryptoQuant-Mitarbeiter IT Tech festgestellt, der auch eine weitere On-Chain-Metrik hervorhob, die auf das Verhalten von Hodlern hinweist und eine Abwärtsbewegung des Preises signalisiert.

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Als Reaktion darauf schlug der beliebte Twitter-Account PlanC vor, dass die beiden einen Frühindikator für Bitcoin in der Zukunft bilden könnten.

„Extreme Fear“ ist zurück

Bei all diesen Einflussfaktoren ist es wohl keine Überraschung, dass die Teilnehmer am Kryptomarkt nicht recht wissen, was sie von den Aussichten halten sollen.

Der Crypto Fear & Greed Index, das beliebte Stimmungsbarometer, das die Emotionen des Marktes quantifizieren soll, bestätigt dies.

Während der Kurs unter $40,000 schwankt, flirtete die allgemeine Stimmung mit einer Rückkehr in die „Extreme Fear“-Zone, nur um dort wieder einzutreten, selbst als die Spot Price Action von Bitcoin tatsächlich nach oben tendierte.

Am Montag liegt der Index bei 25/100 – der „höchste“ mögliche Wert für Extreme Fear, der jedoch über 50% niedriger ist als das „neutrale“ Niveau von vor nur vier Tagen.

Fear & Greed verzeichnete in diesem Jahr bereits deutlich tiefere Böden (Floors), und eine definitive Wende wurde im Januar vermutet, als er sich historischen Tiefstständen von 9/100 näherte.

Crypto Fear & Greed Index (Screenshot). Quelle: Alternative.me

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