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CFTC scheitert mit Versuch, Glücksspielgesetze in Wisconsin zu blockieren

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CFTC scheitert mit Versuch, Glücksspielgesetze in Wisconsin zu blockieren

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CFTC scheitert mit Versuch, Glücksspielgesetze in Wisconsin zu blockieren

Ein Bundesrichter hat den Antrag der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), Wisconsin daran zu hindern, staatliche Glücksspielgesetze gegen bundesweit regulierte Vorhersagemarktplattformen durchzusetzen, abgelehnt. Die CFTC hatte argumentiert, dass Sportereignisverträge als Swaps nach dem Commodity Exchange Act qualifizieren, aber Richter William Griesbach stellte fest, dass die Behörde nicht nachgewiesen hat, dass diese Verträge die Definition von Swaps nach dem Gesetz erfüllen.

Die Entscheidung legt nahe, dass eine bundesweite Registrierung eine Plattform nicht automatisch vor staatlicher Glücksspielüberwachung schützt, wenn ihre Verträge mit Sportergebnissen verbunden sind. Der Wisconsin Attorney General Josh Kaul hat diese Verträge als Sportwetten bezeichnet, die als Finanzprodukte präsentiert werden.

Hintergrund zum Fall

Die CFTC hatte den Bundesfall im April eingereicht, nachdem Wisconsin gegen Kalshi, Polymarket, Crypto.com, Robinhood und Coinbase geklagt hatte, mit der Begründung, dass Sportereignisverträge, die über diese Plattformen angeboten werden, unerlaubtes Sportwetten darstellen. Das Gericht lehnte auch Anträge von Kalshi und Crypto.com ab, in den Bundesstreit einzugreifen und vorläufigen Rechtsschutz zu suchen.

Auswirkungen des Urteils

Das Urteil ist Teil einer breiteren Herausforderung für den Versuch der CFTC, eine nationale Kontrolle über Vorhersagemärkte zu etablieren. Generalstaatsanwälte aus 44 Bundesstaaten haben den Regulator aufgefordert, vorgeschlagene Änderungen an Rule 40.11 zurückzuziehen und neu zu verfassen, mit der Begründung, dass der Rahmen die Befugnisse der CFTC nach dem Commodity Exchange Act überschreitet und in die Glücksspielüberwachung eingreift, die traditionell von den Bundesstaaten gehandhabt wird.

Der Streit ist für US-Nutzer wichtig, weil der Zugang zu Plattformen zunehmend davon abhängen kann, wo sie leben. Wenn staatliche Gesetze neben den bundesweiten Warenregeln gelten, könnten Kalshi, Polymarket und ähnliche Betreiber mit unterschiedlichen Lizenzanforderungen oder Einschränkungen in verschiedenen Teilen des Landes konfrontiert werden.

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