Die Bank von Korea hat erfolgreich Live-Tests für grenzüberschreitende Zahlungen mit tokenisierten Zentralbankreserven im Rahmen des von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich geleiteten Project Agora abgeschlossen. Die Tests, an denen 27 weitere Zentralbanken und private Finanzinstitute beteiligt waren, verarbeiteten Transaktionen in sechs Währungen und mehreren Zahlungsszenarien. Laut der Bank von Korea umfasste die Übung den koreanischen Won, den US-Dollar, den Euro, das britische Pfund, den Schweizer Franken und den japanischen Yen, wobei die teilnehmenden Institutionen Transaktionen im Wert von etwa 800.000 Schweizer Franken in 17 Zahlungsszenarien verarbeiteten.
Testdetails
Die Bank von Korea arbeitete mit NongHyup Bank und Shinhan Bank zusammen, um 20 Millionen Won zwischen den beiden Kreditgebern mit tokenisierten Reservefonds zu überweisen. Der Prozess umfasste auch eine manuelle Verbindung zwischen Project Hangang, der Großhandels-Plattform für Zentralbankdigitalwährungen der Bank von Korea, und dem bestehenden Finanznetz der Zentralbank, um die Interoperabilität während der Transaktion zu überprüfen.
Zukunftspläne
Die Bank von Korea teilte mit, dass weitere Live-Transaktionstests folgen würden, da das Projekt auf Zahlungstypen und Betriebsszenarien ausgeweitet wird, die nicht in der letzten Übung enthalten waren. Die jüngsten grenzüberschreitenden Tests bauen auf die Bemühungen Südkoreas auf, Project Hangang über institutionelle Pilotprojekte hinaus auf kommerzielle Zahlungsinfrastruktur auszudehnen.



