New York hat Kalshi verklagt und versucht, dessen Vorhersagemärkte zu blockieren und mindestens 36 Milliarden Dollar an Strafzahlungen und Schadensersatz wegen angeblicher Verstöße gegen die Glücksspielgesetze des Bundesstaates zurückzufordern. Laut dem Büro der Generalstaatsanwältin von New York hat Generalstaatsanwältin Letitia James die Klage eingereicht und das Gericht gebeten, Kalshi daran zu hindern, Vorhersagemärkte im Bundesstaat zu betreiben, und die Firma aufgefordert, den betroffenen Nutzern Schadensersatz zu zahlen sowie Bußgelder zu entrichten.
Die Klage behauptet, dass Kalshi Ereigniskontrakte zu Sportveranstaltungen, Wahlen und kulturellen Ereignissen ohne Erhalt einer Lizenz von der New York State Gaming Commission angeboten hat. Staatsbeamte argumentieren, dass diese Kontrakte innerhalb der gesetzlichen Definition von Glücksspiel in New York und nicht innerhalb der bundesrechtlich regulierten Derivate fallen. New York hat auch behauptet, dass Kalshi es Bewohnern unter dem gesetzlichen Glücksspielalter von 21 Jahren ermöglicht hat, an seinen Märkten teilzunehmen, und sie damit finanziellen Risiken aussetzt, während es die nach staatlichem Recht erforderlichen Verbraucherschutzmaßnahmen umgeht.
Hintergrund des Streits
Die Klage folgt mehreren Monaten langen rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen den Regulierungsbehörden von New York und Kalshi darüber, ob die sportbezogenen Ereigniskontrakte des Unternehmens unter das Bundeskommoditiesrecht oder die staatlichen Glücksspielregeln fallen. Die US-Bezirksrichterin Analisa Torres hat kürzlich den Antrag von Kalshi auf einstweiligen Rechtsschutz abgelehnt, während sein Rechtsmittelverfahren vor dem zweiten Bezirk weitergeht.
Regulierungsumfeld
Die Commodity Futures Trading Commission hat einen neuen regulatorischen Rahmen vorgeschlagen, der ein Vertrags-Vertrags-Prüfverfahren für Ereigniskontrakte einrichten würde, die Glücksspiel, rechtswidriges Verhalten, Krieg, Terrorismus und Attentate betreffen. Die öffentliche Kommentierungsfrist für den Vorschlag endete am 27. Juli, aber die Behörde hat noch nicht angekündigt, wann sie eine endgültige Regelung erlassen wird.



