Russland wird sein regionales Verbot von Krypto-Mining auf Moskau, die Moskauer Region und Teile der Kursk-Region ab dem 15. August 2026 ausdehnen. Das Verbot, das von Ministerpräsident Mikhail Mishustin am 25. Juli unterzeichnet wurde, bleibt bis zum 31. Dezember 2032 in Kraft. Laut der Regierung soll das Verbot dazu dienen, Elektrizitätsengpässe und saisonale Nachfrage zu bewältigen, da das Mining etwa eine Gigawatt innerhalb des Moskauer Stromsystems verbraucht.
Regionale Einschränkungen
Die Maßnahme erweitert eine regionale Liste anstatt ein landesweites Mining-Verbot zu erstellen und fügt Moskau, die Moskauer Region und bestimmte Kursk-Gebiete der bestehenden Einschränkungsanordnung hinzu. Bestehende Regeln gelten für mehrere Nordkaukasus-Republiken und andere Gebiete bis zum 15. März 2031.
Umsetzung
Mining-Unternehmen, die in den neu eingeschränkten Gebieten tätig sind, müssen ihre lokale Tätigkeit bis zum 15. August einstellen oder ihre Ausrüstung verlegen. Die Einschränkung umfasst die Teilnahme an Mining-Pools sowie das direkte Mining von Kryptowährungen und soll nach dem 31. Dezember 2032 auslaufen, es sei denn, die Regierung ändert die Anordnung.



