Coinbases Top-Manager, darunter CEO Brian Armstrong, haben den Digital Asset Market Clarity Act unterstützt, ein Gesetz, das darauf abzielt, regulatorische Sicherheit für Krypto-Investoren und -Entwickler in den USA zu bieten. Das Unternehmen hatte den Gesetzentwurf im Januar 2026 wegen Bedenken hinsichtlich Bestimmungen, die die Erträge aus Stablecoin-Beständen verbieten würden, zunächst abgelehnt. Nach monatelangen Verhandlungen und Kompromissen mit Vertretern der Bankenbranche hat Coinbase jedoch seine Haltung geändert.
Regulierungsrahmen
Der CLARITY-Act versucht, das Problem unklarer Zuständigkeitsgrenzen zwischen der SEC und der CFTC bei digitalen Vermögenswerten zu lösen. Der Gesetzentwurf etabliert einen Regulierungsrahmen und ersetzt den derzeitigen anspruchsbasierten Ansatz. Er führt auch Stablecoin-Regulierungen ein, die aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Stablecoins für die traditionelle Finanzwirtschaft immer wichtiger werden.
Branchenunterstützung
Coinbase ist nicht allein in seiner Unterstützung für den CLARITY-Act. Circle, Ripple und Andreessen Horowitz haben den Gesetzentwurf ebenfalls unterstützt und betonten die Notwendigkeit regulatorischer Vorhersehbarkeit und Klarheit. Der Senatsbankenausschuss hat den Gesetzentwurf am 14. Mai 2026 mit 15-9 Stimmen gebilligt.
Auswirkungen
Die Verabschiedung des Gesetzes könnte die Teilnahme von Institutionen am Kryptomarkt freigeben, die bisher durch Compliance-Abteilungen behindert wurde, die sich in unklaren rechtlichen Gewässern zurechtfinden mussten. Anleger sollten jedoch auch auf die potenziellen Einschränkungen bestimmter Krypto-Aktivitäten achten, die im endgültigen Gesetz enthalten sein könnten.
Basierend auf Berichterstattung von cryptobriefing.com.
