"# Chinas Regierung hat Entitäten aufgefordert, sich nicht an eine Ermittlung der Europäischen Union zu beteiligen, die sich mit dem 2,5 Milliarden-Dollar-Bid von JD.com für den deutschen Händler Ceconomy beschäftigt, da sie unzulässiges extraterritoriales Jurisdiktionsrecht angreifen.
Dies markiert das zweite Mal, dass China Regulierungen einsetzt, die gegen ungesetzliche extraterritoriale Jurisdiktionsmaßnahmen reagieren. Diese Regulierungen wurden im April eingeführt und erweiterten das wirtschaftliche Druckwerkzeug Pekings in Zeiten von angespannten Beziehungen mit Handelspartnern, einschließlich der EU.
Die Europäische Kommission hat im Mai eine Ermittlung über JD.coms Bid für Ceconomy unter der Reglung über Ausländerbeihilfen gestartet, da Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit bestehen, dass JD.com ausländische Beihilfen erhalten könnte, die das Markt der Europäischen Union verzerren könnten.
Laut Chinas Justizministerium forderte die EU-Ermittlung von einem chinesischen Unternehmen umfangreiche und unverhältnismäßige Informationen aus der chinesischen Gesellschaft, was eine schwere Verletzung der internationalen Rechtsordnung darstellt.
Wenn die EU ihre einseitigen Maßnahmen weiter verfolgt, wird China im Einklang mit dem Gesetz energisch reagieren, wie die Behörde mitgeteilt hat.
Dies folgt einem ähnlichen Beschluss im Mai gegen eine EU-Ermittlung über die chinesische Sicherheitsfirma Nuctech.
Dieser Schritt unterstreicht die eskalierenden Spannungen zwischen China und der EU in Bezug auf Themen wie extraterritoriales Jurisdiktionsrecht und wirtschaftliche Regulierung."



